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Archiv für die Kategorie ‘Linux’

Ubuntu Tweak

5. Mai 2013 Comments off
Ubuntu Tweak Oberfläche

Ubuntu Tweak Oberfläche

Canonical versteckt leider unzählige Einstellungen und Funktionen unter der schönen (?) Unity-Welt. Als verwöhnten ehemaligen Debian-KDE-User schlägt mir dabei dieser Kontrollverslust besonders auf den Magen. Mein erster Reflex war früher einfach das Öffnen eines Terminal-Fensters und das Durchsuchen der unzähligen PPA-Repositories [1] um fehlende Anwendungen nachzurüsten. Ich habe mir dazu in den letzten Jahren für Ubuntu umfangreiche Scripts zusammengestellt um alles zu automatisieren.

Ubuntu Tweak erleichtet diese Arbeit erheblich. In diesem Post möchte ich das Tool deshalb kurz vorstellen.

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Ubuntu – System vollständig verschlüsseln

27. April 2013 Comments off

Gerade mobile Geräte sollte man schon alleine wegen des Risikos eines Diebstahls unbedingt verschlüsseln. In den meisten Fällen dürfte es reichen einfach nur mit EncFS das eigene Home-Verzeichnis zu verschlüsseln um alle persönlichen Daten zu schützen. Sind allerdings auf der Festplatte viele sensible Daten wie zB Datenbankdateien verstreut lässt sich ein System natürlich vollständig absichern.

Mit Hilfe von LUKS, LVM lässt sich so etwas problemlos realisieren. Beim Start von Linux wird dazu eine Passwortabfrage angezeigt, die es erlaubt das System zu entsichern. Dieser Artikel konzentriert sich vor allem auf das Einrichten von Systemen mit mehreren verschlüsselten Datenträgern.

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Ubuntu – Desktopmanager nachträglich ändern

17. Februar 2013 Comments off

Mit der Installation wird seit Ubuntu 11.10, Kubuntu 12.10 bzw. Lubuntu 12.04 der Desktopmanager LightDM installiert [1]. Dadurch lässt sich der Desktopmanager bzw. Login-Screen nicht mehr wie früher mit einem einfachen sudo dpkg-reconfigure display-manager ändern.

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KDE 4 – Ärger mit versteckten WLANs

7. Mai 2012 Comments off

Obwohl es für die Sicherheit eines WLANs kaum relevant ist, verstecke ich dennoch gerne meine SSIDs. Leider scheint der Network Manager von KDE 4 Probleme damit zu haben. Nach der Eingabe der WLAN-Daten passiert nämlich überhaupt nichts. Betroffen waren bisher bei mir Kubuntu 11.04, 11.10 und aktuell das neue 12.04. Auf meinem Netbook ist Linux Mint KDE installiert, dass exakt die selben Probleme zu haben scheint.

Leider scheint niemand Interesse zu haben dieses Problem zu beheben, oder ich bin über mehrere Versionen und Rechner hinweg ein Einzelfall. 🙁

Zumindest lässt sich das Problem ganz einfach mit einem Workaround beheben.

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Debian – Netgear GA311 Netzwerkkarte

4. Januar 2008 1 Kommentar

Ich wollte heute meinem Homeserver eine Gigabit-Netzwerkkarte spendieren. Beim Booten erkannte das Linux-System (Debian 4.0r2 Etch) auch den auf der Netgear GA311 verbauten Realtek-Chip R8169. Allerdings musste ich feststellen, dass der Kernel offensichtlich nicht richtig mit der Karte zusammenarbeiten wollte. ethtool eth1 zeigte mir eine Geschwindigkeit von nur 10 MBit/s mit Halfduplex an. Auch ein Aufruf von ethtool eth1 –change speed 1000 brachte nichts. Allerdings zeigte mir lsmod | grep r8169 an, dass der Chip wohl erkannt wurde. Also musste wohl etwas mit dem Treiber nicht stimmen. 🙁

Vergeblich habe ich nach einen neueren Linux-Treiber auf der Netgear-Website gesucht. Weit und breit nur Windows-Treiber. 😡

Da auf der Netzwerkkarte aber ein Realtek-Chip verbaut ist, habe ich mal auf deren Website nachgesehen und dort auch den entsprechenden Sourcecode für Linux gefunden.

Also habe ich wget angeschmissen und den Treiber auf meinen Server geladen. Selbiger lag als Archiv vor, welches ich mit tar vjxf r8169-6.aaa.bb.tar.bz2 entpackt habe. Das Kompilieren war unter Debian kein Problem. Einfach in das Verzeichnis des entpackten Treibers wechseln und dort mit make clean modules gefolgt von einem make install als Superuser kompilieren. (Damit selbiges funktioniert müssen natürlich die Header-Files des installierten Kernels, sowie die entsprechenden Tools installiert sein. Sowas hat man aber als Linux-User sowieso immer auf der Platte.)

Dannach sollte eine Datei mit dem Namen r8169.ko im Unterverzeichnis src des Treibers liegen. Natürlich muss erst der alte Treiber mit rmmod r8169 runter. Dann installiert man den frisch kompilierten Treiber mit depmod -a gefolgt von einem insmod ./src/r8169.ko.

Nach der Installation des Treibers erkannte das System die Karte neu und initialisierte selbige. Mit ifconfig und ethtool eth1 habe ich dann überprüft ob alles in Ordnung ist und das System danach noch zur Sicherheit neu gestartet, damit auch alle Netzwerkdienste richtig damit laufen.

Wer diese Netzwerkkarte also unter Linux einsetzen will, sollte den Treiber von der Realtek-Seite nehmen, falls Probleme damit auftauchen. Ich schätze aber dass in neueren Kernel-Versionen die Karte sicher von alleine erkannt wird. 😉

Linux – Das distributionsunabhängige Handbuch 2.0

26. Oktober 2007 Comments off

Das Buch mit dem Titel „Linux – Das distributionsunabhängige Handbuch“ dürfte den meisten Linux-Benutzern bekannt sein. Nun hat Galileo Computing die 2. Auflage veröffentlicht und das Buch umfasst nun insgesamt 1119 Seiten.

Wer sich wie ich für Linux interessiert, sollte sich dieses Angebot näher ansehen, denn es ist kostenlos online lesebar, kann hier als Zip-Datei heruntergeladen werden und ist natürlich auch wieder für 40 Euro als gebundenes Buch mit DVD erhältlich. (ISBN 978-3-8362-1090-4)

Die im Buch enthaltene mehrseitige DVD enthält die Distributionen openSuse 10.2, Gentoo, Ubuntu 7.04, Slackware, OpenBSD, Knoppix und SLAX, sowie das Openbook und zweieinhalb Stunden Video-Lektionen. Die Distributionen sind also nicht mehr ganz taufrisch, sind aber sowieso kostenlos im Internet erhältlich.

Das Buch (ob jetzt als gewöhnliches Buch oder eBook) ist wirklich empfehlenswert für alle die sich näher mit dem System beschäftigen wollen. 😉

Debian 4.0 auf Toshiba Satellite M60

20. Juni 2007 Comments off

Erst vor kurzem wollte ich Debian 4.0 Etch auf meinen Toshiba Satellite M60 installieren. In diesem Laptop befindet sich eine ATI Mobility Radeon X700.

Eigentlich bringt diese Distribution einen eigenen ATI-Treiber mit. Allerdings scheint er auf dem Laptop nur Probleme zu verursachen. Debian lässt sich zwar installieren, aber beim Start des X-Servers wird der Bildschirm schwarz.

Verzweifelt habe ich versucht, den X-Server irgendwie in Gang zu bringen. Doch nicht einmal der VESA-Treiber hat bei einer Auflösung von 1024×768 funktioniert. 🙁

Letztendlich habe ich allerdings im Internet doch noch eine Anleitung gefunden die funktioniert. Sie erklärt wie man den proprietären ATI-Treiber in deb-Pakete umwandelt, die sich anschließend installieren lassen und in den Kernel integriert werden können. Ergebnis: Grafikkarte und TFT wurden einwandfrei erkannt.

Na, da bin ich erleichtert…Endlich Linux auf diesem schwierigen Laptop. 🙂

EDIT:
Den Link zur Anleitung musste ich entfernen, da er inzwischen auf eine dieser zahlreichen Spam-Seiten verweist. 🙁 Danke für den Hinweis an den User Zarah.