Das XNA Game Studio 2.0 von Microsoft ist jetzt fertig und steht großteils kostenlos zur Verfügung. Verwendet wird es über das Visual Studio 2005, wobei auch die kostenlose Express-Version dafür geeignet ist.
Alle benötigten Downloadlinks sowie eine Anleitung sind hier auf der offiziellen Website zu finden.
Microsoft hat die Beta seines XNA Game Studios freigegeben. Es baut auf Visual Studio 2005 auf und soll das Programmieren von Spielen mit C# für Windows-Rechner sowie XBox-Systeme erleichtern. Speziell Mehrspieler-Spiele sollen dabei profitieren und sich entsprechend schnell umsetzen lassen.
Ich habe es selber noch nicht getestet, da ich noch keine Zeit dazu gefunden habe, aber wer Interesse hat kann es von der XNA-Website herunterladen. Wer Visual Studio 2005 bereits besitzt braucht lediglich das XNA Game Studio. Alternativ lässt es sich aber auch mit dem kostenlosen Visual Studio Express Edition verwenden. Alle benötigten Downloads, sowie eine Anleitung zur Installation sind hier zu finden.
Der für Dezember angekündigten sehr dürftigen Version des Asus Eee sollen laut PCWelt.de anscheinend doch sehr viel bessere Versionen folgen.
Neben den zusätzlichen Farben Rosa, Lindgrün und Himmelblau soll es auch Modelle mit einem Display mit einer Größe von 10 Zoll, sowie welche mit 8 bis 16 GB großen SSDs geben. Wie bereits angedroht, will Microsoft 2008 auch Versionen mit seinem Windows XP auf den Asus Eee bringen. Dabei soll auch eine Office Suite, der IE, der Media Player noch irgendwie Platz haben. (Was wohl die Erklärung für die Varianten mit einer 16 GB SSD sein wird.) Ich wünsche den verantwortlichen Microsoft Mitarbeitern schon mal viel Spaß bei diesem Kunstgriff.
Von der im Dezember erscheinenden 4GB-Variante lasse ich aber lieber mal die Finger. Das darauf befindliche Xandros Linux und sämtliche dazugehörigen Programme wie zB OpenOffice, Firefox, Thunderbird,… lassen nur mehr 1,4 GB für die Nutzerdaten übrig.
Schade eigentlich, dass ich nun wieder noch länger warten muss.
Dafür kaufe ich mir dann aber die 8GB-Variante mit größeren Display und installiere darauf Debian, oder so.
Microsoft stellt hier in seinem Download-Portal ein gratis Poster zum Ausdrucken als PDF zur Verfügung.
Es zeigt die Namespaces und Typen des .NET Frameworks 3.5. So schön das Poster auch ist, leider habe ich keinen A3-Drucker.
Solchen braucht man nämlich um die PDF auf Papier bringen zu können.
Das auf den XULRunner aufbauende Mozilla Prism 0.8 ist seit ein paar Tagen neben Windows auf für Linux und Mac OS X erhältlich.
Ähnlich wie Adobe AIR, oder Microsoft Silverlight, soll es dabei helfen Webanwendungen mit Desktopanwendungen verschmelzen zu lassen. Allerdings handelt es sich hierbei – anders als wie der Konkurrenz – um eine freie Software. Webanwendungen sollen dadurch letztendlich alle Funktionalitäten bieten wie normale Anwendungen.
Microsoft will den Windows-Kernel stark abspecken. Dieser minimale Kernel mit der Bezeichnung MinWin soll erstmals in Windows 7 dem Nachfolger von Windows Vista eingesetzt werden.
Eric Traut, ein Chefentwickler von Microsoft präsentierte diesen Kernel auf der Universität von Illinois. MinWin soll inzwischen “nur” noch 25 MB groß sein und 40 MB Arbeitsspeicher benötigen. (An dieser Stelle dürfen alle Linux-User lachen.)
Das zeigt, wie aufgebläht der Kernel von aktuellen Windows Versionen wirklich ist. Allerdings ist das auch nicht besonders überraschend denn im aktuellen Kernel sind sogar Grafiken eingebettet, was nicht gerade von einer optimierten Architektur zeugt. Außerdem scheint nun endlich der Kernel unabhängig von der Oberfläche zu agieren. Letztendlich soll dies mit dem (eingekauften) Wissen über Virtualisierung realisiert werden und auch dazu führen das der selbe Kernel zB auf Smartphones (mit mehr als 40MB Ram?!?) läuft.
Wenn man dabei betrachtet wie der Linux-Kernel aufgebaut ist bzw. welche Pläne VirtualBox und Xen in Bezug auf Virtualisierung haben, fragt man sich doch ob M$ nicht davon “inspiriert” worden ist.
Hier ist eine Videoaufzeichnung von der Präsentation zu finden. Nur etwas peinlich bei dieser Präsentation finde ich, dass ausgerechnet ein Chefentwickler wie Eric Traut behauptet Windows 5 soll XP gewesen sein. Version 5 war nämlich Windows 2000, welches er nicht einmal erwähnt hat. Windows XP trägt die Version 5.1.
Update:
Das Video funktioniert inzwischen nicht mehr. Es existiert allerdings noch hier auf YouTube.
Das Asus Eee ist bereits in Taiwan unter der Marke Asustek erhältlich und verkauft sich prächtig. Die Erstlieferung war wie zu erwarten innerhalb kurzer Zeit vergriffen. Laut der Herstellerseite wurde alle 2 Sekunden ein Exemplar verkauft. Mit dem Eee-PC hat Asus damit offensichtlich in eine Marktlücke und damit direkt in’s Schwarze getroffen. Bis 2008 will Asus insgesamt 1 Million Geräte verkauft haben. Angesichts des aktuellen Hypes halte ich das auch für realistisch.
Leider hat auch Microsoft jetzt plötzlich Interesse gezeigt und hat offensichtlich etwas dagegen dass der Eee PC mit Linux ausgeliefert wird. Deshalb schloss man einen Deal mit Asus. 3 neue Modelle sollen mit Windows XP (Höchstwahrscheinlich die Home-Edition) laufen, allerdings dafür auch 30 US-Dollar mehr kosten. Ich schätze, dass der Preisunterschied trotz der hohen Lizenzkosten von Windows nur so gering ausfällt, wird wohl auch daran liegen dass Microsoft nur ungern zusieht wenn Linux-Rechner wie warme Semmeln weggehen. Als Linux-System kommt übrigends eine Distribution von Xandros zum Einsatz.
Laut I4U soll der amerikanische Listenpreis des billigsten Modells bei 300 US-Dollar (ca. 211 Euro) liegen. Das 7″-Display soll dabei auch eine Auflösung von 800×600 unterstützen, was auch notwendig ist, wenn Windows XP darauf laufen soll.
Die technischen Daten aller Modelle sind hier auf der Asus Eee Website zu finden. Neu ist dabei das Modell Eee PC 8G mit 1GB Ram und einer 8GB großen SSD als Flash-Speicher.
Asus Deutschland hat außerdem bestätigt, dass der Eee PC auch in Deutschland und Österreich verkauft werden wird. Eine offizielle Produktvorstellung und damit auch die Nennung der lokalen Preise und des Verkauftermins sollen am 6. November erfolgen.
Wir dürfen also weiter gespannt sein.
Alle Mozilla Firefox-User sollten ihren Browser aktualisieren. Das Update auf Firefox 2.0.0.8 enthält 8 Sicherheitsupdates, in der Verarbeitung von JavaScript und HTTP-Anfragen.
Auch die URI-Sicherheitslücke, die unter Windows XP durch die Installation des Internet Explorer 7 entsteht soll es abdecken, da Microsoft erst vor kurzem diese kritische Lücke eingestanden aber immer noch nicht beseitig hat.
Microsoft Excel hat das Rechnen verlernt. In der Version 2007 sorgt ein Fehler in der Rechenlogik dafür, dass bei Rechnungen die als Ergebnis 65.535 haben, stattdessen der Wert 100.000 angezeigt. Laut Microsoft ist es nur ein Anzeigefehler. Intern soll Excel 2007 richtig weiterrechnen.
Windows Vista verkauft sich nur langsam. Da vor allem Unternehmen lieber auf Windows XP setzen, bieten einige OEMs die Möglichkeit zu einem Downgrade an.
Dazu gehören Fujitsu-Siemens Computers, Dell und vor allem Acer. Dell bietet auch sogar Consumer-PCs mit XP an.
Acer-Präsident Gianfranco Lanci meinte bereits im Juli dazu: “Ich denke wirklich nicht, dass sich jemand wegen Vista einen neuen PC kauft”.
In letzter Zeit wurden von vielen Experten auch Schwachstellen und Sicherheitslücken in Vista bemängelt. Auch ich kann vom Einsatz von Vista nur abraten. Was Microsoft nach über 5 Jahren Entwicklungszeit abgeliefert hat, hat eher den Namen Windows ME 2.0 verdient. Daran wird wahrscheinlich auch das angekündigte Service Pack 1, welches nach alter Tradition schon wieder x-mal verschoben wurde (zZ Frühjahr 2008) auch nichts mehr ändern.