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Artikel Tagged ‘Linux’

Ubuntu – System vollständig verschlüsseln

27. April 2013 Comments off

Gerade mobile Geräte sollte man schon alleine wegen des Risikos eines Diebstahls unbedingt verschlüsseln. In den meisten Fällen dürfte es reichen einfach nur mit EncFS das eigene Home-Verzeichnis zu verschlüsseln um alle persönlichen Daten zu schützen. Sind allerdings auf der Festplatte viele sensible Daten wie zB Datenbankdateien verstreut lässt sich ein System natürlich vollständig absichern.

Mit Hilfe von LUKS, LVM lässt sich so etwas problemlos realisieren. Beim Start von Linux wird dazu eine Passwortabfrage angezeigt, die es erlaubt das System zu entsichern. Dieser Artikel konzentriert sich vor allem auf das Einrichten von Systemen mit mehreren verschlüsselten Datenträgern.

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Samsung NC10 Netbook – Boost mit SSD für 50 Euro

30. Juni 2012 2 Kommentare

Mein Samsung NC10 ist auch heute noch ein solides Netbook und auch mein Tablet konnte es bisher nicht ersetzen. Zu groß ist der Vorteil, wenn man ein vollständiges Desktop-Betriebssystem auf einem kleinen mobilen Gerät hat.

Leider hat das Samsung NC10 alles andere als gute Leistung zu bieten. Das liegt nicht nur an der langsamen Atom-CPU von Intel, sondern auch an der von Samsung verbauten Festplatte. Diese bietet zwar 160 GByte an Speicher, aber sie ist für viele Anwendungsfälle einfach zu langsam. Zudem ist sie mit Abstand das heißeste und lauteste Bauteil in dem Netbook. Das äußert sich besonders bei dem aktuellen heißen Sommerwetter.

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KDE 4 – Ärger mit versteckten WLANs

7. Mai 2012 Comments off

Obwohl es für die Sicherheit eines WLANs kaum relevant ist, verstecke ich dennoch gerne meine SSIDs. Leider scheint der Network Manager von KDE 4 Probleme damit zu haben. Nach der Eingabe der WLAN-Daten passiert nämlich überhaupt nichts. Betroffen waren bisher bei mir Kubuntu 11.04, 11.10 und aktuell das neue 12.04. Auf meinem Netbook ist Linux Mint KDE installiert, dass exakt die selben Probleme zu haben scheint.

Leider scheint niemand Interesse zu haben dieses Problem zu beheben, oder ich bin über mehrere Versionen und Rechner hinweg ein Einzelfall. 🙁

Zumindest lässt sich das Problem ganz einfach mit einem Workaround beheben.

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LaTeX – Editoren im Vergleich

20. Juni 2011 5 Kommentare

Ich beschäftige mich nun schon seit etwas mehr als einem Jahr mit LaTeX. Gerade bei großen Dokumenten ist LaTeX ein Segen gegenüber normalen Programmen zur Textverarbeitung wie OOo Writer/LibreOffice Writer oder Microsoft Word. Der Aufwand LaTeX zu erlernen hat sich damit gelohnt. Allerdings unterscheiden sich die Editoren dafür gewaltig. Deshalb möchte ich hier die Editoren vorstellen, die ich bisher verwendet habe und eine Entscheidungshilfe für Unentschlossene geben.

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Debian Lenny 5.0

15. Februar 2009 Comments off

Endlich. Nach fast 2 Jahren Entwicklungszeit ist Debian Lenny 5.0 fertig und lässt sich hier herunterladen Lächeln

Schade nur, dass Lenny nicht rechtzeitig zum 1234567890-Day released wurde. Dafür bietet Lenny wieder eine ausgezeichnete Stabilität, auch wenn dadurch die Pakete immer noch auf dem Stand vom Freeze am 27. Juli 2008 sind. Wer aktuellere Pakete will, kann aber weiterhin zum Testing-Zweig oder gleich zu Sidux greifen. Für einen Server ist aber Debian eine sehr gute Wahl. Updates ändern keine Konfiguration und die Software ist auf Stabilität statt auf Aktualität ausgelegt. Da allerdings bestimmte Software sehr schnell verfällt hat das Debian-Team das debian-volatile-Projekt ins Leben gerufen, um vor allem die Sicherheit durch Updates zu erhöhen.

Auf einen Testbericht verzichte ich hier, denn davon sind bereites unzählige im Netz zu finden. Im Grunde sind aber auch weiterhin alle bereits bekannten Kritiken immer noch aktuell. Debian ist auch weiterhin keine Distribution für Anfänger, schon gar nicht welche, die zum ersten Mal Kontakt mit Linux haben. Der Textinstaller bleibt weiterhin Standard, auch wenn der grafische Installer inzwischen im Bootmenü der CD aufgelistet wird. Die Konfiguration erfolgt auch hauptsächlich über das manuelle Editieren von Konfigurationsdateien, was aber auch hier hauptsächlich Anfängern zu schaffen machen dürfte.

Zusammengefasst ist Debian einfach ideal für Server, auch für Heimserver. Vor allem bei Notebooks sollte man aber weiterhin eher zu den Debian-Derivaten Ubuntu oder LinuxMint greifen, da die Software dort aktueller ist und auch propritäre Treiber schneller installiert sind. Bei älterer Hardware ist aber Debian mit KDE 3.5.9 und der etwas älteren Software auch eine sehr gute Wahl.

Debian 4.0 – Neuer Kernel

29. Januar 2008 Comments off

Laut Pro-Linux.de soll auch bald in Debian der vor ein paar Tagen erschienene Kernel 2.6.24 integriert werden.

Normalerweise setzt Debian auf eine möglichst hohe Stabilität. Deshalb werden zwischen Releases nur kritische Updates freigegeben. Das sorgt allerdings auch dafür, dass viele Pakete oft sehr alt sind. Der neue Kernel soll allerdings die Hardware-Kompatibilität sicherstellen. Dadurch soll „Etch“ zu „Etch and a half“ werden und als Debian 4.0r4 freigegeben werden. In das nächste große Update schafft der neue Kernel es nicht mehr, denn Debian 4.0r3 soll bereits in Kürze erscheinen. Natürlich soll es möglicht sein, weiterhin den inzwischen mehr als ein halbes Jahr alten Kernel 2.6.22 zu verwenden.

Wer aktuellere Pakete benötigt ist in Debian natürlich nicht verlassen, denn neben der aktuellen Stable „Etch“ gibt es ja noch die Testing-Version des nächsten Releases „Lenny“. 😉

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Sun kauft MySQL

16. Januar 2008 Comments off

Laut Golem.de und Pro-Linux.de hat Sun Microsystems den Hersteller MySQL AB der freien Datenbank MySQL geschluckt. Dafür sollen 800 Millionen US-Dollar in bar, sowie 200 Millionen US-Dollar in Form von Aktionoptionen den Besitzer gewechselt haben.

Gründe für den Kauf hat Sun noch keine abgegeben, der CEO Jonathan Schwarz, soll allerdings in seinem Blog geschrieben haben, dass Sun damit seine Marktstellung bei LAMP-Systemen ausbauen möchte.

Ich denke für das MySQL-Projekt ist der Kauf eine große Chance, den Sun wird die Entwicklung sicher schneller vorantreiben und hat noch dazu wichtige OEM-Partner wie Intel, Dell und IBM. Mit dem Umgang mit GPL-Software haben die von Sun ja bereits Erfahrung.

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Windows XP 4 ever!

16. Januar 2008 Comments off

Microsoft wird Windows XP dank des grauenvoll missglückten Nachfolgers wohl nicht los. :p

Erst der 180-Grad-Schwenk bei dem Thema Service Pack 3 und nun soll eine Pedition dafür sorgen, dass Microsoft den Verkauf von Windows XP auch noch verlängert.

Eigentlich wollte Microsoft den Verkauf von Windows XP bereits im September 2007 einstellen. Aufgrund von zahlreichen Kundenwünschen wurde dieser Termin dann aber erst auf Jänner 2008 und dann auf Juli 2008 verschoben.

Ich arbeite auf jeden Fall immer mehr und mehr mit Linux. Sollte mal der Support für Windows XP eingestellt werden und es bis dort hin immer noch keinen brauchbaren Nachfolger haben, wird mir Windows nur mehr zum Zocken von Spielen dienen, die nicht unter Linux laufen. Dazu brauchbare Stickervorlagen für das Gehäuse gibt es zB hier auf KDE-files.org. 😉

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KDE 4.0 fertig

12. Januar 2008 Comments off

Nach langem Warten, wurde KDE 4.0 gestern endlich freigegeben. 🙂

Wer nicht warten will, findet hier eine Anleitung mit der man KDE 4.0 aus dem Subversion-Repository bezieht, kompiliert und installiert. Ich werde allerdings vorerst warten bis es bei den Updates von Debian/Ubuntu liegt. Vorerst will ich auch noch primär Gnome einsetzen. 😉

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Debian – Netgear GA311 Netzwerkkarte

4. Januar 2008 1 Kommentar

Ich wollte heute meinem Homeserver eine Gigabit-Netzwerkkarte spendieren. Beim Booten erkannte das Linux-System (Debian 4.0r2 Etch) auch den auf der Netgear GA311 verbauten Realtek-Chip R8169. Allerdings musste ich feststellen, dass der Kernel offensichtlich nicht richtig mit der Karte zusammenarbeiten wollte. ethtool eth1 zeigte mir eine Geschwindigkeit von nur 10 MBit/s mit Halfduplex an. Auch ein Aufruf von ethtool eth1 –change speed 1000 brachte nichts. Allerdings zeigte mir lsmod | grep r8169 an, dass der Chip wohl erkannt wurde. Also musste wohl etwas mit dem Treiber nicht stimmen. 🙁

Vergeblich habe ich nach einen neueren Linux-Treiber auf der Netgear-Website gesucht. Weit und breit nur Windows-Treiber. 😡

Da auf der Netzwerkkarte aber ein Realtek-Chip verbaut ist, habe ich mal auf deren Website nachgesehen und dort auch den entsprechenden Sourcecode für Linux gefunden.

Also habe ich wget angeschmissen und den Treiber auf meinen Server geladen. Selbiger lag als Archiv vor, welches ich mit tar vjxf r8169-6.aaa.bb.tar.bz2 entpackt habe. Das Kompilieren war unter Debian kein Problem. Einfach in das Verzeichnis des entpackten Treibers wechseln und dort mit make clean modules gefolgt von einem make install als Superuser kompilieren. (Damit selbiges funktioniert müssen natürlich die Header-Files des installierten Kernels, sowie die entsprechenden Tools installiert sein. Sowas hat man aber als Linux-User sowieso immer auf der Platte.)

Dannach sollte eine Datei mit dem Namen r8169.ko im Unterverzeichnis src des Treibers liegen. Natürlich muss erst der alte Treiber mit rmmod r8169 runter. Dann installiert man den frisch kompilierten Treiber mit depmod -a gefolgt von einem insmod ./src/r8169.ko.

Nach der Installation des Treibers erkannte das System die Karte neu und initialisierte selbige. Mit ifconfig und ethtool eth1 habe ich dann überprüft ob alles in Ordnung ist und das System danach noch zur Sicherheit neu gestartet, damit auch alle Netzwerkdienste richtig damit laufen.

Wer diese Netzwerkkarte also unter Linux einsetzen will, sollte den Treiber von der Realtek-Seite nehmen, falls Probleme damit auftauchen. Ich schätze aber dass in neueren Kernel-Versionen die Karte sicher von alleine erkannt wird. 😉