Endlich. Nach fast 2 Jahren Entwicklungszeit ist Debian Lenny 5.0 fertig und lässt sich hier herunterladen 
Schade nur, dass Lenny nicht rechtzeitig zum 1234567890-Day released wurde. Dafür bietet Lenny wieder eine ausgezeichnete Stabilität, auch wenn dadurch die Pakete immer noch auf dem Stand vom Freeze am 27. Juli 2008 sind. Wer aktuellere Pakete will, kann aber weiterhin zum Testing-Zweig oder gleich zu Sidux greifen. Für einen Server ist aber Debian eine sehr gute Wahl. Updates ändern keine Konfiguration und die Software ist auf Stabilität statt auf Aktualität ausgelegt. Da allerdings bestimmte Software sehr schnell verfällt hat das Debian-Team das debian-volatile-Projekt ins Leben gerufen, um vor allem die Sicherheit durch Updates zu erhöhen.
Auf einen Testbericht verzichte ich hier, denn davon sind bereites unzählige im Netz zu finden. Im Grunde sind aber auch weiterhin alle bereits bekannten Kritiken immer noch aktuell. Debian ist auch weiterhin keine Distribution für Anfänger, schon gar nicht welche, die zum ersten Mal Kontakt mit Linux haben. Der Textinstaller bleibt weiterhin Standard, auch wenn der grafische Installer inzwischen im Bootmenü der CD aufgelistet wird. Die Konfiguration erfolgt auch hauptsächlich über das manuelle Editieren von Konfigurationsdateien, was aber auch hier hauptsächlich Anfängern zu schaffen machen dürfte.
Zusammengefasst ist Debian einfach ideal für Server, auch für Heimserver. Vor allem bei Notebooks sollte man aber weiterhin eher zu den Debian-Derivaten Ubuntu oder LinuxMint greifen, da die Software dort aktueller ist und auch propritäre Treiber schneller installiert sind. Bei älterer Hardware ist aber Debian mit KDE 3.5.9 und der etwas älteren Software auch eine sehr gute Wahl.
Microsoft wird Windows XP dank des grauenvoll missglückten Nachfolgers wohl nicht los. :p
Erst der 180-Grad-Schwenk bei dem Thema Service Pack 3 und nun soll eine Pedition dafür sorgen, dass Microsoft den Verkauf von Windows XP auch noch verlängert.
Eigentlich wollte Microsoft den Verkauf von Windows XP bereits im September 2007 einstellen. Aufgrund von zahlreichen Kundenwünschen wurde dieser Termin dann aber erst auf Jänner 2008 und dann auf Juli 2008 verschoben.
Ich arbeite auf jeden Fall immer mehr und mehr mit Linux. Sollte mal der Support für Windows XP eingestellt werden und es bis dort hin immer noch keinen brauchbaren Nachfolger haben, wird mir Windows nur mehr zum Zocken von Spielen dienen, die nicht unter Linux laufen. Dazu brauchbare Stickervorlagen für das Gehäuse gibt es zB hier auf KDE-files.org.
Nach langem Warten, wurde KDE 4.0 gestern endlich freigegeben.
Wer nicht warten will, findet hier eine Anleitung mit der man KDE 4.0 aus dem Subversion-Repository bezieht, kompiliert und installiert. Ich werde allerdings vorerst warten bis es bei den Updates von Debian/Ubuntu liegt. Vorerst will ich auch noch primär Gnome einsetzen.
Laut Golem und dem offiziellen Zeitplan des KDE-Projekts, wird der Release des Linux-Desktops KDE 4.0 vom ursprünglichen 11. Dezember auf den 11. Jänner nächsten Jahres verschoben.
Grund für die Verspätung des Releases sind technische Probleme. Zwar sollen einige Probleme im Konqueror und dem Erscheinungsbild bereits behoben worden sein, aber die Entwickler sind offensichtlich noch nicht mit der Qualität zufrieden.
Dies ist bereits schon die 4. Verschiebung, des Release-Termins. Ursprünglich war er für den 11. Oktober 2007 festgelegt, wurde dann aber auf den 20. Dezember und dann wiederum auf den 11. Dezember geändert.
Da der erste Release Candidate bereits erschienen ist, wird sich aber sicher nicht mehr viel ändern.
Laut ProLinux.de, nähert sich der Linux-Desktop KDE 4.0 der Fertigstellung. Über die Neuerungen habe ich bereits in der aktuellen Ausgabe des Linux Magazin (12/07) gelesen. Eigentlich verwende ich zur Zeit nur GNOME, aber KDE 4.0 sieht endlich richtig aufgeräumt aus und ich werde es sicher testen und evtl. sogar umsteigen.
Laut dem KDE-Team soll der Release Candidate bereits bedenkenlos eingesetzt werden und es sollen nur mehr kleinere Änderungen erfolgen. Laut der Roadmap ist die Final-Version am 11. Dezember geplant. (Sowie die obligatorische Party
)
Wer den Release Candidate testen will, kann sich eine Live-CD wie zB die openSUSE KDE 4 Live-CD oder die Debian KDE 4 Beta4 Live-CD herunterladen. Allerdings gibt es auch schon einige Distributionen, welche entsprechende Pakete anbieten.
OpenSuse 10.3 ist fertig. Als Linux-Kernel kommt die Version 2.6.22.5 zum Einsatz. Wie erwartet zaubert die aktuelle Version von Compiz standardmäßig beeindruckende Effekte auf den Desktop, die der unflexiblen Oberfläche von Windows Vista schon lange das Fürchten lehrt.
Sonst sieht man hauptsächlich von einem OpenSuse gewohnten Zusammenstellung der Software. Als Desktop kann man sich standardmäßig zwischen Gnome, KDE, Xfce entscheiden. (oder auch nicht.
)
Wie gewohnt hat sich auch die Paketverwaltung (wieder mal) geändert. Libzypp (Version 3.24.2) übernimmt ab jetzt hier das Ruder.
OpenSuse 10.3 lässt sich kostenlos von OpenSuse.org herunterladen. Außerdem gibt es hier Screenshots auf Golem.de.