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Artikel Tagged ‘Debian’

Debian Lenny 5.0

15. Februar 2009 Comments off

Endlich. Nach fast 2 Jahren Entwicklungszeit ist Debian Lenny 5.0 fertig und lässt sich hier herunterladen Lächeln

Schade nur, dass Lenny nicht rechtzeitig zum 1234567890-Day released wurde. Dafür bietet Lenny wieder eine ausgezeichnete Stabilität, auch wenn dadurch die Pakete immer noch auf dem Stand vom Freeze am 27. Juli 2008 sind. Wer aktuellere Pakete will, kann aber weiterhin zum Testing-Zweig oder gleich zu Sidux greifen. Für einen Server ist aber Debian eine sehr gute Wahl. Updates ändern keine Konfiguration und die Software ist auf Stabilität statt auf Aktualität ausgelegt. Da allerdings bestimmte Software sehr schnell verfällt hat das Debian-Team das debian-volatile-Projekt ins Leben gerufen, um vor allem die Sicherheit durch Updates zu erhöhen.

Auf einen Testbericht verzichte ich hier, denn davon sind bereites unzählige im Netz zu finden. Im Grunde sind aber auch weiterhin alle bereits bekannten Kritiken immer noch aktuell. Debian ist auch weiterhin keine Distribution für Anfänger, schon gar nicht welche, die zum ersten Mal Kontakt mit Linux haben. Der Textinstaller bleibt weiterhin Standard, auch wenn der grafische Installer inzwischen im Bootmenü der CD aufgelistet wird. Die Konfiguration erfolgt auch hauptsächlich über das manuelle Editieren von Konfigurationsdateien, was aber auch hier hauptsächlich Anfängern zu schaffen machen dürfte.

Zusammengefasst ist Debian einfach ideal für Server, auch für Heimserver. Vor allem bei Notebooks sollte man aber weiterhin eher zu den Debian-Derivaten Ubuntu oder LinuxMint greifen, da die Software dort aktueller ist und auch propritäre Treiber schneller installiert sind. Bei älterer Hardware ist aber Debian mit KDE 3.5.9 und der etwas älteren Software auch eine sehr gute Wahl.

Debian 4.0 – Neuer Kernel

29. Januar 2008 Comments off

Laut Pro-Linux.de soll auch bald in Debian der vor ein paar Tagen erschienene Kernel 2.6.24 integriert werden.

Normalerweise setzt Debian auf eine möglichst hohe Stabilität. Deshalb werden zwischen Releases nur kritische Updates freigegeben. Das sorgt allerdings auch dafür, dass viele Pakete oft sehr alt sind. Der neue Kernel soll allerdings die Hardware-Kompatibilität sicherstellen. Dadurch soll „Etch“ zu „Etch and a half“ werden und als Debian 4.0r4 freigegeben werden. In das nächste große Update schafft der neue Kernel es nicht mehr, denn Debian 4.0r3 soll bereits in Kürze erscheinen. Natürlich soll es möglicht sein, weiterhin den inzwischen mehr als ein halbes Jahr alten Kernel 2.6.22 zu verwenden.

Wer aktuellere Pakete benötigt ist in Debian natürlich nicht verlassen, denn neben der aktuellen Stable „Etch“ gibt es ja noch die Testing-Version des nächsten Releases „Lenny“. 😉

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KDE 4.0 fertig

12. Januar 2008 Comments off

Nach langem Warten, wurde KDE 4.0 gestern endlich freigegeben. 🙂

Wer nicht warten will, findet hier eine Anleitung mit der man KDE 4.0 aus dem Subversion-Repository bezieht, kompiliert und installiert. Ich werde allerdings vorerst warten bis es bei den Updates von Debian/Ubuntu liegt. Vorerst will ich auch noch primär Gnome einsetzen. 😉

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Debian – Netgear GA311 Netzwerkkarte

4. Januar 2008 1 Kommentar

Ich wollte heute meinem Homeserver eine Gigabit-Netzwerkkarte spendieren. Beim Booten erkannte das Linux-System (Debian 4.0r2 Etch) auch den auf der Netgear GA311 verbauten Realtek-Chip R8169. Allerdings musste ich feststellen, dass der Kernel offensichtlich nicht richtig mit der Karte zusammenarbeiten wollte. ethtool eth1 zeigte mir eine Geschwindigkeit von nur 10 MBit/s mit Halfduplex an. Auch ein Aufruf von ethtool eth1 –change speed 1000 brachte nichts. Allerdings zeigte mir lsmod | grep r8169 an, dass der Chip wohl erkannt wurde. Also musste wohl etwas mit dem Treiber nicht stimmen. 🙁

Vergeblich habe ich nach einen neueren Linux-Treiber auf der Netgear-Website gesucht. Weit und breit nur Windows-Treiber. 😡

Da auf der Netzwerkkarte aber ein Realtek-Chip verbaut ist, habe ich mal auf deren Website nachgesehen und dort auch den entsprechenden Sourcecode für Linux gefunden.

Also habe ich wget angeschmissen und den Treiber auf meinen Server geladen. Selbiger lag als Archiv vor, welches ich mit tar vjxf r8169-6.aaa.bb.tar.bz2 entpackt habe. Das Kompilieren war unter Debian kein Problem. Einfach in das Verzeichnis des entpackten Treibers wechseln und dort mit make clean modules gefolgt von einem make install als Superuser kompilieren. (Damit selbiges funktioniert müssen natürlich die Header-Files des installierten Kernels, sowie die entsprechenden Tools installiert sein. Sowas hat man aber als Linux-User sowieso immer auf der Platte.)

Dannach sollte eine Datei mit dem Namen r8169.ko im Unterverzeichnis src des Treibers liegen. Natürlich muss erst der alte Treiber mit rmmod r8169 runter. Dann installiert man den frisch kompilierten Treiber mit depmod -a gefolgt von einem insmod ./src/r8169.ko.

Nach der Installation des Treibers erkannte das System die Karte neu und initialisierte selbige. Mit ifconfig und ethtool eth1 habe ich dann überprüft ob alles in Ordnung ist und das System danach noch zur Sicherheit neu gestartet, damit auch alle Netzwerkdienste richtig damit laufen.

Wer diese Netzwerkkarte also unter Linux einsetzen will, sollte den Treiber von der Realtek-Seite nehmen, falls Probleme damit auftauchen. Ich schätze aber dass in neueren Kernel-Versionen die Karte sicher von alleine erkannt wird. 😉

Debian GNU/Linux 4.0 r2

30. Dezember 2007 Comments off

Debian GNU/Linux 4.0 r2 bringt wie gewohnt lediglich Sicherheitsupdates für Etch mit sich und verzichtet auf neue Pakete da die Stabilität bei Debian im Vordergrund steht. Neuerungen sind traditionell daher erst in Lenny enthalten.

Deshalb ist auch kein erneuter Download bzw. kein Upgrade notwendig. Alle in Debian GNU/Linux 4.0 r2 enthaltenen Updates werden an Etch-User über die Update-Funktion des Systems von security.debian.org verteilt.

Informationen dazu sind auf DistroWatch.com zu finden. Hier auf Debian.org, wird beschrieben was sich geändert hat und es ist dort auch ein detailliertes Changelog zu finden.

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Xfce 4.4.2

5. Dezember 2007 Comments off

Nach mehr als 8 Monaten gibt es nun eine neue Version des Linux-Desktops Xfce. Die Version 4.4.2 behebt allerdings lediglich ein paar Fehler und Änderungen. (siehe ChangeLog) Thunar besitzt jetzt zudem die Version 0.9, die allerdings nur einige Fehler beheben soll.

Bei Distributionen wie zB Debian oder OpenSuse ist Xfce über dem Paketmanager installier- bzw. aktualisierbar.

Ich hoffe, dass sich mal wieder mehr in diesem Projekt tut. Xfce wäre für mich schon sehr interessant, allerdings ärgern mich immer noch einige Kleinigkeiten.

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KDE 4.0 – Erster Release Candidate ist da

25. November 2007 Comments off

Laut ProLinux.de, nähert sich der Linux-Desktop KDE 4.0 der Fertigstellung. Über die Neuerungen habe ich bereits in der aktuellen Ausgabe des Linux Magazin (12/07) gelesen. Eigentlich verwende ich zur Zeit nur GNOME, aber KDE 4.0 sieht endlich richtig aufgeräumt aus und ich werde es sicher testen und evtl. sogar umsteigen.

Laut dem KDE-Team soll der Release Candidate bereits bedenkenlos eingesetzt werden und es sollen nur mehr kleinere Änderungen erfolgen. Laut der Roadmap ist die Final-Version am 11. Dezember geplant. (Sowie die obligatorische Party 😀 )

Wer den Release Candidate testen will, kann sich eine Live-CD wie zB die openSUSE KDE 4 Live-CD oder die Debian KDE 4 Beta4 Live-CD herunterladen. Allerdings gibt es auch schon einige Distributionen, welche entsprechende Pakete anbieten.

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Asus Eee – Bessere Modelle kommen 2008

7. November 2007 1 Kommentar

Der für Dezember angekündigten sehr dürftigen Version des Asus Eee sollen laut PCWelt.de anscheinend doch sehr viel bessere Versionen folgen.

Neben den zusätzlichen Farben Rosa, Lindgrün und Himmelblau soll es auch Modelle mit einem Display mit einer Größe von 10 Zoll, sowie welche mit 8 bis 16 GB großen SSDs geben. Wie bereits angedroht, will Microsoft 2008 auch Versionen mit seinem Windows XP auf den Asus Eee bringen. Dabei soll auch eine Office Suite, der IE, der Media Player noch irgendwie Platz haben. (Was wohl die Erklärung für die Varianten mit einer 16 GB SSD sein wird.) Ich wünsche den verantwortlichen Microsoft Mitarbeitern schon mal viel Spaß bei diesem Kunstgriff. 😛

Von der im Dezember erscheinenden 4GB-Variante lasse ich aber lieber mal die Finger. Das darauf befindliche Xandros Linux und sämtliche dazugehörigen Programme wie zB OpenOffice, Firefox, Thunderbird,… lassen nur mehr 1,4 GB für die Nutzerdaten übrig. 😕

Schade eigentlich, dass ich nun wieder noch länger warten muss. 😥 Dafür kaufe ich mir dann aber die 8GB-Variante mit größeren Display und installiere darauf Debian, oder so. :roll:

Debian 4.0 – Installation per SSH

1. November 2007 Comments off

Die Installation von Debian 4.0 lässt sich auch ohne weiteres per SSH remote durchführen. So braucht man nicht die ganze Zeit an dem Rechner zu sitzen und warten bis wieder eine Benutzereingabe erforderlich ist.

Anders wie zB bei Suse, welches automatisch einen VNC-Server anbietet, muss man den SSH-Deamon bei Debian manuell nachladen.

Dazu muss allerdings erst das Setup soweit durchlaufen werden, bis das Netzwerk eingerichtet ist. Sobald dies der Fall ist, geht man einfach einen Schritt in der Installation zurück. Dadurch kommt man in das Hauptmenü des Installers. Mit der Option Installer-Komponenten von CD laden gelangt man zu der Liste der optionalen Module des Debian Installers. Für den SSH-Server wählt man hier network-console aus und wählt den Menüpunkt Weiter. Das Modul fragt darauf das SSH-Passwort für den Zugang ab.

Ab diesen Punkt kann man die Installation per SSH-Client über den User installer fortsetzen. Die Installationsanleitung ratet übrigends explizit davon ab, zwischen dem SSH-Client und der lokalen Installation hin und her zu wechseln, da es dadurch zu Fehlern kommen kann.

Auf jeden Fall aber eine sehr praktische Funktion. 🙂

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Damn Small Linux 4.0 ist fertig

26. Oktober 2007 Comments off

Das auf Knoppix (bzw. eigentlich auf Debian) basierende Damn Small Linux hat die Version 4.0 erreicht. Wie dem Namen bereits zu entnehmen ist, handelt es sich hier um eine besonders kompakte Distribution. Das System gibt sich mit 50 MB zufrieden und hat damit auch auf sehr kleinen Rohlingen ausreichend Platz. Es handelt sich zwar eigentlich um ein Live-System, es lässt sich aber auch ohne weiteres auf USB-Sticks oder Festplatten installieren und so sogar zu einem Debian-System aufrüsten.

Damn Small Linux ist kostenlos auf der offiziellen DSL-Website erhältlich.