Heute habe ich endlich die (englische) Professional Edition von Windows 7 erhalten. Nachdem ich bereits die Beta und den Release Candidate getestet und für gut befunden habe, waren meine Erwartungen an die Release-Version entsprechend hoch. Im Hinterkopf hatte ich immer die Gedanken: Endlich weg von Vista! Endlich wieder ein brauchbares Windows! …denn auch wenn ich inzwischen – nicht zuletzt wegen Vista – immer mehr und mehr zu Linux gewandert bin, freue ich mich endlich wieder etwas mit Windows anfangen zu können.
Ich will hier aber keinen Testbericht bloggen…denn von diesen gibt es inzwischen bereits unzählige in Netz und Zeitschriften. Windows 7 ist insgesamt ein sehr gutes Betriebssystem. Allerdings sind mir doch einige Dinge aufgefallen, die Microsoft leider immer noch nicht auf die Reihe gebracht hat und von denen ich bisher in keinem Testbericht gelesen habe: Mehr…
Ich liebe diese Szenen wo die Charas von Lucky star mit der Technik konfrontiert werden. Während Tsukasa vor allem mit ihrem Handy kämpft haben Kuroi Sensei & Konata mit ihren PCs einige Probleme. xD Mehr…
Für Programmierer – egal ob im Team oder als Einzelkämpfer – ist die Versionsverwaltung schlicht und einfach unverzichtbar. Die neue Folge des Podcasts von Chaosradio Express befasst sich endlich mal mit dem Thema und setzt den Schwerpunkt auf verteilte Systeme.
Neben den obligatorischen Erfahrungsberichten der Sprecher, geht es erst um die traditionellen serverbasierten Systeme CVS, Subversion (SVN) und auch der Urvater RCS wird kurz behandelt. Einsteiger erfahren hier auch die wichtigsten Grundkonzepte wie Trunk, Commit, Checkout,…
Danach wird das leidige Problem mit Merges und speziell in den Backends beschrieben, die bei den traditionellen Systemen auftreten können, die sich besonders bei OpenSource-Projekten wie dem Linux-Kernel extrem auswirken. Serverbasierte Systeme haben außerdem den großen Nachteil, dass man von der Verbindung mit dem Server abhängig ist (und dieser natürlich auf Gedeih und Verderb nicht abrauchen darf). Ein verteiltes Versionskontrollsystem wie GIT dagegen speichert das gesamte Repository samt History direkt auf dem lokalen Rechner ab. Alle Operationen auf das Repository sind dadurch natürlich darauf sehr viel schneller. Außerdem kann so jeder Entwickler völlig unabhängig mit seinem eigenen Repository arbeiten. Gleichzeitig werden SHA1-Hashes gebildet um so die auf den verschiedenen Rechnern verteilte Reversionen miteinander verknüpfen zu können…
Apropos GIT: Es gibt eine sehr gute Präsentation von Linus Torvalds bei Google zu diesem Thema. Das 70 Minuten lange Video ist nicht nur thematisch besonders interessant, sondern auch durch Torvalds exzessiven Gebrauch des Wortes stupid und seine sehr unkonventionelle Art etwas vorzutragen sehr unter unterhaltsam. (Ich musste auf jeden Fall mehr als einmal laut auflachen.)
Er beschreibt auch die Probleme bei Subversion und CVS und wie ein verteiltes System wie GIT oder Bitkeeper, das mit Merges auch besser umgehen kann, mehr Effizienz bringen.
Die neue Folge vom Chaosradio ist wieder etwas für besonders paranoide User.
Das Thema: Computerüberwachung über deren elektrische Abstrahlung.
Jedes elektrische Gerät sondert zwangläufig elektrische Wellen aus. Das Abfangen und Auswerten selbiger erlaubt das Überwachen von bestimmten Vorgängen, wie zB den Inhalt des Bildschirms.
Das sowas mit CRT-Monitoren funktioniert, war mir nicht neu, aber dass das auch mit TFTs funktionieren soll hat mich dann doch ziemlich überrascht. Die Jungs vom Chaosradio haben aber auch recht makabere Storys auf lager wie zB das man durch das Klappern der Tastatur abhören könnte, was gerade getippt wird.
Naja, auf jeden Fall sehr unterhaltsam…paranoide User sollten sich schon mal gründlich in Alufolie einwickeln. xD
Die (mittlerweile 5. Version meiner) Website ist endlich online. ^^
Erstmal habe ich viel von Bord geschmissen. Dazu gehören vor allem unzählige uralte Bilder aus der Bildergalerie und die gesamte Software, die (noch) nicht unter Windows 7 läuft bzw. noch nicht richtig getestet wurde. Deshalb ist vorerst nur das Programm DeskPartner im Downloadbereich zu finden. Das wird sich aber mit der Zeit natürlich ändern.
Während der Übergangszeit bleibt deshalb die vorherige Website vorerst online…sie ist weiterhin unter v4.otakusoft.com zu erreichen. Falls jemand also ältere Software oder die alten Bilder noch laden möchte, sollte er das rasch tun.
Ja, ich weiß in letzter Zeit ist es hier etwas ruhig geworden. Das liegt leider daran, dass ich inzwischen den Umstieg auf Joomla sehr bereue. Das Bloggen ist extrem umständlich, die Kommentarfunktion lies sich nur durch ein frickeliges Plugin nachrüsten und insgesamt macht das System mehr Mühe als Spaß.
Deshalb werde ich in nächster Zeit wieder auf WordPress umsteigen…und diesmal mit der ganzen Seite. (Früher habe ich die Website und den Blog parallel betrieben.) Außerdem werde ich bei den Programmen mal gründlich aufräumen. Alles was unter Windows 7 nicht läuft, werde ich erstmal aus meinem Portfolio nehmen.
Da das Programm DeskPartner inzwischen zu den beliebtesten Downloads gehört, werde ich es noch etwas verbessern, speziell die Einstellungsmöglichkeiten beim Zeitplan. (Weitere Programme sind auch schon in Entwicklung.)
Außerdem werde ich wieder mehr bloggen und den Blog evtl. auch mit Twitter verbinden. Mal sehen. Auf jeden Fall hat die Durststrecke bald ein Ende.
Die Version 3.24 von DeskPartner ist fertig. Eigentlich wollte ich diese Version schon früher freigeben, allerdings habe ich dann die Gelegenheit auch genutzt das Programm unter Windows 7 zu testen und es dafür zu optimieren. Allerdings wird ab dieser Version das alte Windows 2000 nicht mehr (offiziell) unterstützt. Das bedeutet, dass DeskPartner zwar trotzdem noch auf diesem System laufen wird, allerdings werden neue Versionen von mir nicht mehr auf diesen getestet.
Neben der bereits erwähnten Kompatibilität zu Windows 7 habe ich in dieser Version noch den zufälligen Wechsel des Desktops überarbeitet. Eine neue Einstellung sorgt dafür, dass ein Desktop erst wieder dran kommt, wenn auch alle anderen Bilder bereits einmal verwendet wurden. Damit werden also Wiederholungen vermieden.
Dazu gibt es noch andere kleine Änderungen. Der aktuell eingestellte Deskop wird zB in der Desktopliste jetzt hervorgehoben und lässt sich über den Menüpunkt “Auswahl” mit nur zwei Klicks sofort auswähen. Hauptsächlich wurde aber intern sehr viel Code erneuert und optimiert.
Nach diesen vielen Updates von DeskPartner, werde ich mich dann daran machen die anderen älteren Programme zu erneuern. Gleichzeitig arbeite ich noch an einem größeren Projekt, das aber noch einiges an Zeit beansprucht. Aber dazu später mehr…
Eigentlich halte ich nur wenig von Anime-Realverfilmungen. Das ursprüngliche Feeling bleibt meist immer auf der Strecke und die Story wird im Eilverfahren auf Filmlänge zusammengeschnitten. Doch von diesen Filmen werden inzwischen immer mehr und mehr angekündigt. Neben Neon Gensis Evangelion, Ghost in the Shell, Cowboy Bebop, Dragonball, Akira hat sich inzwischen Blood: The Last Vampire dazugesellt.
Von dem uminösen NGE-Film ist bisher so gut wie gar nichts Konkretes zu sehen/hören/lesen. Auch über GITS habe ich bis auf eine Ankündigung im letzten April nichts Neues gelesen. In Akira wird die Handlung leider von Tokio in die USA *gäähn* verlegt. Dafür sieht es bereits sehr gut bei Cowboy Bebop aus: Keanu Reeves (!!!) wird Spike Spiegel spielen. Na, da bin ich mal gespannt.
Bei dem neu angekündigten Film zu Blood: The Last Vampire prophezeit der der aktuelle (leider etwas kurze) Teaser zumindest schon mal reichlich Action und eine japanische Besetzung:
Schade nur, dass Lenny nicht rechtzeitig zum 1234567890-Day released wurde. Dafür bietet Lenny wieder eine ausgezeichnete Stabilität, auch wenn dadurch die Pakete immer noch auf dem Stand vom Freeze am 27. Juli 2008 sind. Wer aktuellere Pakete will, kann aber weiterhin zum Testing-Zweig oder gleich zu Sidux greifen. Für einen Server ist aber Debian eine sehr gute Wahl. Updates ändern keine Konfiguration und die Software ist auf Stabilität statt auf Aktualität ausgelegt. Da allerdings bestimmte Software sehr schnell verfällt hat das Debian-Team das debian-volatile-Projekt ins Leben gerufen, um vor allem die Sicherheit durch Updates zu erhöhen.
Auf einen Testbericht verzichte ich hier, denn davon sind bereites unzählige im Netz zu finden. Im Grunde sind aber auch weiterhin alle bereits bekannten Kritiken immer noch aktuell. Debian ist auch weiterhin keine Distribution für Anfänger, schon gar nicht welche, die zum ersten Mal Kontakt mit Linux haben. Der Textinstaller bleibt weiterhin Standard, auch wenn der grafische Installer inzwischen im Bootmenü der CD aufgelistet wird. Die Konfiguration erfolgt auch hauptsächlich über das manuelle Editieren von Konfigurationsdateien, was aber auch hier hauptsächlich Anfängern zu schaffen machen dürfte.
Zusammengefasst ist Debian einfach ideal für Server, auch für Heimserver. Vor allem bei Notebooks sollte man aber weiterhin eher zu den Debian-Derivaten Ubuntu oder LinuxMint greifen, da die Software dort aktueller ist und auch propritäre Treiber schneller installiert sind. Bei älterer Hardware ist aber Debian mit KDE 3.5.9 und der etwas älteren Software auch eine sehr gute Wahl.